Was den Ablauf der Bestattung prägt.

Die evangelische Bestattung

Bei einer evangelischen Bestattung ist die Zeremonie nicht streng festgelegt. Hinterbliebene können den Ablauf stark beeinflussen und mitgestalten. Der Pfarrer oder der Gemeindereferent führt die Trauerfeier durch. Die evangelische Kirche geht auf die Reformation im 16. Jh. zurück. Auch die Mitglieder der evangelischen Kirche glauben, ebenso wie die Katholiken, an die Auferstehung nach dem Tod.

 

Die katholische Bestattung

Das Zeremoniell der katholischen Bestattung ist stark an die Tradition gebunden und folgt festen Ritualen. Der Einfluss, den die Angehörigen auf den Ablauf des Gottesdienstes haben, ist gering. Bei einer katholischen Bestattung führt der Pfarrer, der Diakon oder der Gemeindereferent die Zeremonie für das verstorbene Kirchenmitglied durch.

 

Die weltliche Bestattung

Wenn ein Mensch aus der Kirche ausgetreten ist oder nie einer Religionsgemeinschaft angehört hat, kann er nach der weltlichen Ausrichtung bestattet werden. Bei einer weltlichen Bestattung ist die Zeremonie der Trauerfeier nicht vorrangig vom religiösen Glauben geprägt. Die Angehörigen und Hinterbliebenen können die Trauerfeier in Absprache mit einem freien Redner oder auch mit einem Pfarrer besprechen und nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Es dürfen selbstverständlich auch kirchliche Traditionen in das Zeremoniell einfließen.