Eine Tradition, die verpflichtet.

Wenn wir von Erfahrung sprechen, blicken wir lange zurück: 1860 gründete Friedrich Niebuhr in Celle ein Fuhrunternehmen, das zunächst für diverse Firmen Materialien transportierte. Nach kurzer Zeit schaffte man eine eigene Bestattungskutsche an, um für Tischlereien Verstorbene überführen zu können. Das Fuhrunternehmen bestand fort und wurde in den 1960er-Jahren zu einer Autovermietung inklusive Taxifahrzeugen. 

1950 wurde dem Unternehmen ein Bestattungsinstitut angegliedert und mit einem Horch ein erster Bestattungswagen angeschafft. Die Geschäfte führten Friedrich Niebuhr als Firmeninhaber, Ehefrau Emmi und Sohn Friedrich gemeinsam bis zum plötzlichen Tod von Emmi Niebuhr. Sie legten die Basis für den hohen Stellenwert, den das Unternehmen heute in Celle hat.

Friedrich Niebuhr jun. benannte 1970 die Firma in „Celler Beerdigungsinstitut Fr. Niebuhr“ um. Damit wollte er die starke Bindung des Unternehmens zur Stadt Celle und ihrer Umgebung herausstellen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Vera prägte er das Institut und führte es zu seiner modernen Gestalt. Von überaus hoher Bedeutung war immer die Auswahl unserer Mitarbeiter, die oft über Jahrzehnte der Firma treu blieben und Teil der „großen Familie“ wurden.

1981 verstarb Friedrich Niebuhr plötzlich und seine Ehefrau Vera übernahm die Autovermietung und das Bestattungsinstitut. Ihr Sohn Carsten hatte eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und trat Ende 1981 in die Firma ein, deren Inhaber er im Jahre 1982 wurde. 1985, im Jahre des 125-jährigen Firmenjubiläums, wurde der Zweig der Autovermietung und des Taxiunternehmens abgegeben, sodass man sich seitdem ausschließlich auf das Bestattungsinstitut konzentriert.

Die vielfältigen Aufgaben, die im Laufe der Jahre den Beruf des Bestatters immer umfangreicher machten, werden im Institut Niebuhr stets persönlich und überaus kompetent wahrgenommen. Durch den Eintritt beider Söhne der Eheleute Carsten und Marlis Niebuhr ‒ Sascha und Sebastian ‒ in die Firma ist die Zukunft des Familienunternehmens gesichert.

Im Jahre 1995 wurde dem Unternehmen ein Blumengeschäft angegliedert, das von Marlis Niebuhr als gelernte Floristin geführt wird. In den Jahren 1999 und 2006 wurde der Firmensitz umgebaut. So präsentiert sich der Eingang des Traditionsunternehmens wieder wie früher zur Hannoverschen Straße und bildet eine gemeinsame Straßenfront von Bestattungsinstitut und Blumenboutique.